10 berühmte historische Persönlichkeiten, die mit Cannabis in Verbindung standen

Cannabis in der Geschichte

Es gab eine Zeit, in der Cannabis nicht verfolgt, sondern verehrt wurde. Im Laufe der Geschichte tauchte diese besondere Pflanze immer wieder auf – in königlichen Höfen, geheimen Clubs, auf den Schreibtischen von Dichtern und Wissenschaftlern oder in der Jackentasche eines Jazzmusikers. Ob als Industriehanf, medizinisches Mittel oder spiritueller Begleiter – Cannabis spielte über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der Menschheit. Und doch wurde lange Zeit nur im Flüsterton darüber gesprochen. Doch wenn man ein wenig an der Oberfläche der Geschichte kratzt, kommen überraschende Namen und Geschichten zum Vorschein.

Hättest du gedacht, dass der Entdecker der DNA-Struktur unter dem Einfluss von Psychedelika arbeitete? Dass die Königin von England im viktorianischen Zeitalter von ihrem Arzt mit Cannabis behandelt wurde? Oder dass die berühmteste Popband der Welt nach einer Begegnung mit Gras eine völlig neue musikalische Richtung einschlug?

Dieser Artikel erzählt keine Mythen, sondern versammelt wahre, dokumentierte Geschichten über berühmte Persönlichkeiten, die – offen oder im Verborgenen – mit Cannabis in Berührung kamen. Unser Ziel ist nicht die Verklärung, sondern das Verständnis: zu erkennen, wie tief und vielseitig diese Pflanze in unsere Kultur, unser Denken und sogar in die Entwicklung von Wissenschaft und Kunst eingewoben ist.

Begib dich mit uns auf eine besondere Reise, bei der Wissenschaft, Literatur, Politik und Musik im Schatten des Hanfblattes aufeinandertreffen.

10 berühmte historische Persönlichkeiten, die mit Cannabis in Verbindung standen

1. Queen Victoria – Die Königin der Schmerzlinderung

Weniger bekannt ist, dass Königin Victoria, eine der am längsten regierenden Monarchinnen des Britischen Empires, regelmäßig Cannabis gegen gynäkologische Beschwerden verwendete. Ihr persönlicher Arzt, Sir J. Russel Reynolds, empfahl die Pflanze in den späten 1800er-Jahren ausdrücklich zur Linderung von Menstruationsschmerzen und schrieb: „Cannabis ist eines der wertvollsten Medikamente, das wir besitzen.“


2. William Shakespeare – Der Dichter und die „seltsamen Substanzen“

Über den wohl bekanntesten Dramatiker der Welt wird seit Langem vermutet, dass er offen für bewusstseinserweiternde Substanzen war. Im Jahr 2015 wurden in Stratford-upon-Avon Pfeifenreste gefunden, die Spuren von Cannabis enthielten. Auch in einigen seiner Sonette finden sich Hinweise auf „seltsame Mischungen“ und „vertraute Gewürze“.


3. Louisa May Alcott – Die rebellische Stimme weiblicher Schriftstellerinnen

Die Autorin von Betty und ihre Schwestern (im Original: Little Women) hat nicht nur mit ihrer Literatur bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern schrieb auch mit unverblümter Offenheit über die Wirkung von Cannabis. In ihrem Werk Perilous Play beschreibt sie den Rauschzustand so detailliert, dass viele glauben, sie könne nur aus eigener Erfahrung geschrieben haben. „Ein himmlischer Traum, in dem Schmerz, Angst und Sorge verschwinden“, schrieb sie.


4. Malcolm X – Der Bote des Bewusstseins und der Straße

Der Name Malcolm X ist heute untrennbar mit der Bürgerrechtsbewegung verbunden – doch in seiner Jugend bewegte er sich auf ganz anderen Pfaden. Während seiner Jahre in Harlem verkaufte er Cannabis an Jazzmusiker, worüber er in seiner Autobiografie ausführlich berichtet. Er war einer der ersten „reisenden Dealer“, der regelmäßig die Ostküste der USA bereiste – stets auf der Suche nach dem „grünen Gold“.


5. Carl Sagan – Meister der Astronomie und des Bewusstseinswandels

Carl Sagan, der legendäre Wissenschaftler, der das Universum den Menschen näherbrachte, war heimlich selbst ein großer Cannabis-Fan. In einem Essay, den er unter dem Pseudonym „Mr. X“ veröffentlichte, gestand er, dass ihm die Pflanze half, Musik, Essen, Sex und das Universum auf tiefere Weise zu verstehen. Für ihn war Cannabis ein Verbündeter des Intellekts.


6. Alexandre Dumas – Romane im Schatten des Haschischs

Das Genie der französischen Literatur, Alexandre Dumas – Autor von Der Graf von Monte Christo und Die drei Musketiere – war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Mitglied eines Haschisch-Klubs. Der „Club des Hashischins“, eine elitäre Pariser Gesellschaft, traf sich regelmäßig, um süßes, aus Cannabis hergestelltes Konfekt arabischen Ursprungs zu konsumieren. Kreativität und psychoaktive Substanzen standen in dieser literarischen Szene in enger Verbindung zueinander.


7. Barack Obama – Der Präsident der „Choom Gang“

Bevor er seinen Weg ins Weiße Haus fand, war Barack Obama in seiner Jugendzeit auf Hawaii Mitglied der „Choom Gang“, einer Freundesgruppe, die regelmäßig Cannabis konsumierte – mit eigenen Regeln: Wer den Zug nicht richtig nahm, musste aussetzen. Später sprach Obama offen über seine jugendlichen Experimente mit Cannabis.


8. Francis Crick – Der Entschlüsseler der DNA

Der Mitentdecker der Doppelhelix-Struktur der DNA war ebenfalls offen für Bewusstseinserweiterung. Laut einigen Quellen konsumierte Crick regelmäßig LSD und Cannabis, um seine Wahrnehmung zu erweitern und kreatives Denken zu fördern. Als Mitbegründer der britischen Aktivistengruppe „Soma“ setzte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis ein.


9. Königin Elisabeth I. – Der Hanfbefehl des Empire

Obwohl unklar ist, ob sie Cannabis konsumierte, spielte Königin Elisabeth I. eine zentrale Rolle in dessen industrieller Verbreitung. Ähnlich wie ihr Vater Heinrich VIII. verpflichtete sie die Landbesitzer dazu, Hanf für Schiffstaue und Segeltuch anzubauen. Der Erfolg der Royal Navy hing buchstäblich vom Hanf ab.


10. The Beatles – Die Wegbereiter der psychedelischen Ära

1964 stellte Bob Dylan den Beatles Marihuana vor – ein Wendepunkt in der Geschichte der Popmusik. Von diesem Moment an wurde ihre Musik spiritueller, kreativer und freier. Paul McCartney sagte später, dass diese Erfahrung „neue Türen im Bewusstsein öffnete“.


Grüne Inspiration im Spiegel der Geschichte

Ob Könige, Dichter, Wissenschaftler oder Musiker – Cannabis war zu jeder Zeit präsent. Manche nutzten es zur Schmerzlinderung, andere zur Förderung von Kreativität oder für spirituelle Erlebnisse. Die grüne Pflanze ist nicht nur ein Teil der Vergangenheit – sondern auch der Zukunft, denn immer wieder zeigt sich: Cannabis betäubt nicht nur, sondern verbindet, lehrt und inspiriert.

Grow Island Anmerkung: Auch dieser Artikel zeigt, dass Cannabis kein „Rebell der Neuzeit“ ist, sondern ein uralter Wegbegleiter. Wenn dich die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Pflanze interessiert, begleite uns auf dem Grow Island Blog und entdecke, wozu dieses besondere Heilkraut fähig ist.

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