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Das Düngen von Hanfpflanzen und Hanfstecklingen

Dünger - wie funktioniert das?

Dünger - wie funktioniert das?

 

Das Düngen von Hanfpflanzen und Hanfstecklingen bereitet vielen Gärtnern Schwierigkeiten. Bevor wir Hanfdünger online kaufen, sollten wir uns die Zeit nehmen und ein paar Informationen zu Düngemitteln für Cannabis einholen. Im Hanfshop Wien gibt es eine riesige Auswahl, sodass man leicht den Überblick verliert. Von anorganischem Dünger bis organischem, von Hesi Dünger zu Biobizz. 

 

Es gibt 4 Punkte, die es beim Düngen zu beachten gilt: 1) Wasserqualität, 2) Substrat, 3) Basisdünger und 4) Additive im Zusammenspiel. Die Frequenz, also die Häufigkeit des Gießens und der Gaben von Pflanzendünger wird im nächsten Blog-Eintrag im Online Grow- und Headshop besprochen.  

 

  1. Zu allererst wichtig zu beachten ist, dass Cannabispflanzen bei einem pH-Wert um 6 am besten gedeihen. Dazu braucht man ein pH Messgerät für Wasser. Um die Konzentration der Nährstoffe im Gießwasser zu testen, gibt es ein EC Meter oder EC Messgerät. Über die Leitfähigkeit des Wassers, also durch die darin gelösten Salze, wird der EC-Wert bestimmt. Ein ph EC Messgerät kannst du hier online kaufen! Indicas verlangen nach einem höheren Wert als Sativas. Der pH-Wert ist bei beiden gleich. Manche Substrate sind für einen definierten Zeitraum vorgedüngt, sodass erst nach Ablauf dieser Zeit mit dem Düngen begonnen werden darf. 
  2. Die Wahl des Substrates bestimmt die Wahl der Pflanzenmittel: Erde, Coco und substratlose Methoden unterscheiden sich. Bei einem Bewässerungssystem entschiedet man sich für Dünger, der explizit für dieses gemacht ist, wie Canna Hydro oder Canna Aqua. Erde und Kokos funktionieren oft gleich, bloß ist die Häufigkeit der Gaben unterschiedlich. 
  3. Um sich ein Düngeschema zurechtzulegen, beginnt man mit dem Basisdünger. Dieser ist beispielsweise Hesi TNT oder Hesi Blüh Complex. Basisdünger besteht aus den Komponenten Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kali (K). Da eine Pflanze genetisch Jahreszeiten unterworfen ist, braucht sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten andere Nährstoffe. Zu Beginn ist es das Nitrogen, also der Stickstoff, der dazu führt, dass Hanfpflanzen wachsen und Grün ausbilden. Im Anschluss braucht der Cannabisklon Kalium und zuletzt Phosphor. (K) führt zu dicken und kompakten Früchten, währen (P) die Pflanze dazu bringt, das Wachstum einzustellen und die Energie in die Früchte zu stecken. Wird Phosphor frühzeitig in hohen Dosen verabreicht, führt dies zu einem Wachstumsstopp und die Hanfpflanzen bleiben kleiner. Jeder Grow- und Bloomdünger enthält alle drei Komponenten (N-P-K) in unterschiedlichen Konzentrationen. Der Basisdünger ist wesentlich für die Gesundheit bei Mensch, Tier und Pflanze. Ohne diese Nährstoffe kann nichts entstehen!  Es gibt auch Basisdünger, die organisch sind und die Werte von selbst Regulieren. Man erspart sich so den pH Wert Tester und auch das EC Messgerät. 
  4. Additive sind Produkte, die zu den Basisdüngern zusätzlich gegeben werden können. Sie enthalten neben geringeren Mengen an N-P-K auch Chelate, Enzyme, fermentierte Kräuterextrakte, Eisen, Magnesium, Zucker usw. Sie dienen dazu, die Hanfpflanze zu unterstützen, um zum einen die Basisnährstoffe besser aufnehmen zu können und zum anderen zuträgliche Stoffe zur Verfügung zu stellen, welche zu noch besseren Ergebnissen führen. Produkte wie der Canna Boost zählen zu den Additiven. Dieser hat die Eigenschaft, spezielle Mechanismen in der Hanfpflanze zu triggern, sodass sie allgemein schneller ist.  

 

Die Verabreichung von Dünger ist also ganz easy, wenn man ein paar Punkte beachtet. Die von den Düngefirmen, wie Plagron, Canna oder Advanced zur Verfügung gestellten Pläne helfen bei der Dosierung. Sie helfen jedoch nicht, wenn es darum geht, wie oft ein Produkt verabreicht werden muss. Dazu mehr in den folgenden Blog-Einträgen